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Your voice 
against hate 

Petition and campaign for better protection and prevention from rising LGBTQ* hate crime in Germany. 

Facts: 

50% Anstieg lgbt* feindlicher Straftaten in 2021 in Deutschland [1]  

23% der betroffenen queeren Personen haben nach einer Gewalttat Angst vor homo- oder transfeindlichen Reaktionen der Polizei [2]  

13 % der LGBTQ* in Deutschland haben in den letzten 5 Jahren Erfahrungen mit Übergriffen gemacht [2]  

Known from: 

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In recent years, the number of lgbtq* hate crimes in Germany continues to rise. With a total of 782 registered cases in 2020, there is an increase of over 36% compared to the previous year. Due to insufficient recording, only a fraction of these crimes are classified accordingly. Experts estimate the number of unreported cases at over 80%. This means that there is insufficient data available for prevention and educational work. 

Warum sind LGBTQ* besonders gefährdet Betroffene von Hass- und Gewaltstraftaten zu werden? 

  • Vorurteile und Diskriminierung: Vorurteile und Stigmatisierung erhöhen das Risiko für queere Menschen Opfer von Hass und Gewalt zu werden und fördern die Entstehung von Victim Blaming (Täter-Opfer-Umkehr). 

  • Entmenschlichung: Hass- und Gewaltverbrechen können auch durch die Entmenschlichung von Opfern entstehen. Wenn jemand als "nicht-menschlich" oder "minderwertig" betrachtet wird, kann es einfacher sein, ihm gegenüber Gewalt anzuwenden.

  • Mangelnde Aufklärung und Unterstützung: Vorurteile und Stigmatisierung innerhalb der Polizei können die Aufklärung von Verbrechen gegenüber queeren Menschen erschweren und Victim Blaming fördern. 

  • Gruppendynamik: In manchen Fällen können Gruppen von Menschen, die ähnliche Vorurteile und Feindseligkeiten gegenüber einer Gruppe teilen, sich gegenseitig ermutigen, Verbrechen gegen LGBTQI* zu begehen. Auch gesellschaftliche Stimmungen spielen eine Rolle. 

Warum ist das wichtig?

Wenn Straftaten nicht verfolgt werden, können Täter:innen ihre Tat rechtfertigen und ihr Verhalten rationalisieren, um ihre Handlungen als notwendig, legitim oder sogar rechtmäßig darzustellen. Dadurch können solche Taten im schlimmsten Fall normalisiert werden. Zudem ist eine mangelnde Strafverfolgung ein wichtiger Faktor, der es ermöglicht, dass Verbrechen von der Öffentlichkeit übersehen werden und Straftaten gegenüber besonders gefährdeten Gruppen wie LGBTQ* nicht als Verletzungen gegenüber "echten" oder "vollwertigen" Menschen wahrgenommen werden. Zudem wird Victim Blaming (Täter-Opfer-Umkehr)  durch Mängel und Diskriminierung  in der Strafverfolgung begünstigt. 

Hauptforderungen: 

- Bundesweit einheitliche Datenerfassung von Hass und Gewaltverbrechen gegenüber LGBTQ* für Präventionsmaßnahmen. 

- Verpflichtende Schulungen, Weiterbildungen und Sensibilisierung für Anti-Diskriminierung gegenüber LGBTQI* von Polizei und Staatsanwaltschaft. 

- gemeinsame Strategie gegen LGBTQ*-feindliche Gewalt von Bund und Ländern. 

Beauftragung der Bundesregierung einer unabhängigen Expert:innenkommission. 

Supported by: 

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Protest action against hate crime in Hamburg  

With the campaign "Der Kiez ist bunt" in November 2021, we joined forces with "Your Voice Against Hate" and various LGBTQ* associations to send a joint signal against anti-lgbtq* hate crime in Hamburg-St. Pauli. Bars, shops and the FC. St. Pauli raised rainbow flags on the Hamburg Kiez. The background was the violent attack on two guests of a Hamburg gay bar.

Press: 

Update: 


10/01/2021: Thank you! The first 20,000 signers 
11/01/2021: Great! Over 40,000 signers 
11/24/2021:
With the campaign "Der Kiez ist bunt" we did a demonstration against LGBTQ hate crime in Hamburg

St. Pauli. The background is the violent attack on two guests at a Hamburg gay bar.
Press:
Hamburger Morgenpost
männer* media
01/12/2021 : For the first time in the 70-year history of the Conference of Interior Ministers  the issue of hate crime against LGBTQ people was discussed. Unfortunately, concrete actions such as uniform data collection are not forthcoming.
Press: Spiegel Politik

30/03/2022: Over 1000 hate crime offences in 2021: 3 cases every day: 

According to the answer of the Federal Ministry of the Interior to a written question of the Member of Parliament Ulle Schauws (Bündnis 90/ Die Grünen), in 2021 are a total of 1,051 crimes registered in the area of politically-motivated crime subtopic field "gender/sexual identity" and"sexual orientation".

Arte-Doku: Hass gegen Queer vom

30. April 2023. Verfügbar in der ARD Mediathek hier. 

TW: Gewalt, Queerfeindlichkeit. 

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